Leserstimmen zu evolve 01


Posted on Juli 1st, by redaktion in . Kommentare deaktiviert für Leserstimmen zu evolve 01

Liebe evolve, herzlichen Glückwunsch zur Geburt – wie schön, jetzt muss ich Dich nicht mehr zur Welt bringen! Gerade auf der Suche nach dem nächsten Schritt, den es zu tun gilt in dieser Welt, purzelst Du mir vor die Füße.
Die nächste Bewegung, die nächste Revolution wird ein Schritt in diese Richtung sein. Der 
alltägliche Wahnsinn, der pure Angriff auf die Seele und damit auf die Menschheit, fliegt uns so um die Ohren, dass wir gar nicht anderes können werden, als den Wahnsinn durch Sinnhaftes zu überwinden.
Alle zerbröckelnden Systeme werden durch uns neu kreiert werden müssen, die Bedingung
und Voraussetzung dafür zu schaffen ist ein Anliegen, dass ich schon lange verfolge. Jetzt muss es weitergehen. Ich hoffe Ihr bleibt so stark, bunt und offen für Gegenwärtiges. Guten Start!

Claudine Nierth, Bundesvorstandssprecherin Mehr Demokratie e.V.


Wow, was für ein Auftakt! In der Fülle spiritueller Veröffentlichungen, wo oft Jammern über „das herrschende System“ mit Gestaltungswillen verwechselt wird, schätze ich so sehr die „evolve-Spiritualität“. Hier wird die Wirklichkeit nicht bekämpft oder verleugnet, sondern als der Ort verstanden, wo das bewusste Wirken ansetzt. Politik als erstes Thema passt da punktgenau und die ermutigenden, kraftvollen, intelligenten Beiträge zeigen, wie viele Wege es gibt, gute Impulse in die Welt zu bringen (schön, dass auch Kunst und Kultur dabei sind!). Ich werde evolve von Herzen weiterempfehlen.

Prof. Dr. Eckhard Kruse, Heidelberg


Bin sehr erfreut, dass es wieder eine integrale – darf man das Wort noch sagen? – Wortmeldung gibt. Schon allein für das Interview mit Marina Abramović (Wow!) und die tolle Elizabeth Debold haben Lob verdient, macht weiter so. Das soll die Verdienste der anderen nicht schmälern, die Buchbesprechung über Thomas Nagel fand ich ebenfalls prima, das macht Lust auf mehr …

Carsten, via Blog


Als mir unlängst die Erstausgabe von evolve begegnet ist, hat Ihr Konzept mein lebhaftes Interesse gefunden. Ich gratuliere Ihnen herzlich zu dieser vielseitig informativen Zeitschrift. Wenn sich die angezielte Verknüpfung theoretischer Reflexionshöhe und praktischem Bezug durchhalten läßt, wird dies ein herausragendes Merkmal Ihres Blattes sein.

Dr. Werner Csech, Bodenkirchen


Mit dem Thema Politik für die erste Ausgabe der neuen evolve seid ihr mutig an ein großes Thema herangegangen. Wirklich sehr beeindruckend der Umfang des Themas, die Tiefe der Betrachtung und die Höhe der Perspektive. Es ist rundum gelungen und wirklich spannend und überraschend zu lesen. Die Ausgabe ist auch wunderbar layoutet, so dass das Lesen nicht nur ein inhaltlicher, sondern auch ein optischer Genuss ist. Für die weiteren Ausgaben habt Ihr damit das Niveau sehr hoch angelegt und die Richtung eingeschlagen. Das klingt wirklich vielversprechend und ich wünsche Euch viel Erfolg dabei!

Dr. Thomas Schröder, Odenthal


Ein Neustart mit einem gelungenen Namen. Wegen der Thematik war ich erst einmal skeptisch; soll ich mir dieses Magazin nun kaufen oder nicht. Dann siegte aber die Neugier, und ich dachte, irgendetwas Interessantes wird bei dem Volumen schon für mich dabei sein.
Nachdem ich nun alle Beiträge durchgelesen habe, bin ich wirklich begeistert. Selbst ein Idealist und der Idee der „bewussten Evolution“ verpflichtet, bin ich dankbar für das aufbauende Gefühl, mit anderen ähnlich empfindenden Menschen verbunden zu sein. Das „reale“ politische Geschehen lässt mich nicht immer an ein positives Ausgehen des Weltgeschehens glauben … und da bin schon bei einem kritischen Punkt angelangt.
Ideell teile ich viele Ihrer Ideen und freue mich über das Engagement vieler Menschen, über die sie berichten. Dann denke ich aber doch bei einigen Beiträgen, ob Sie wirklich sehen, was in der Welt vorgeht, oder ob sie einfach in einer netten „ideellen Blase“ stecken. Gary Zemp hat [im Zusammenhang mit dem politischen System in der Schweiz] etwas ganz Wesentliches geäußert: „ … denn hier haben wir dank unserer direkten Demokratie politische Strukturen, die sich noch beeinflussen lassen, die nicht schon vom Großkapital abgewürgt sind.“
Wenn Sie sehen (können), was in der EU oder weltweit politisch läuft, dann kommen immer größere Gefahren auf die Bürger zu, weil es nur um Geschäfte (EU) oder Rohstoffe (USA/China) geht. Wenn ich dann sehe, dass ein Großteil der Presse der Bevölkerung ständig irgendwelche Märchen erzählt, dann kann man sich eigentlich nur frustriert zurückziehen.
Ein Lieblings-Begriff unserer Gesellschaft ist ja Demokratie, ein Begriff, mit dem man sich so wunderbar gegen alle „bösen“ Kräfte und Staaten abheben kann. Ganz davon abgesehen, dass „unsere“ Demokratie nicht viel gemein hat mit dem griechischen Namensgeber, ist doch das, was hier unter Demokratie läuft, eine einzige Farce. Die Bürger wählen aus Angst oder Gutgläubigkeit das, was ihnen die Medien schmackhaft machen.
Wir haben eine derartige Gleichschaltung der Medien, dass man sich wirklich fragen sollte, wer das Ganze steuert und mit welchem Ziel. Was nützt denn Demokratie oder sogar „mehr Demokratie“, wenn über das allgemeine „Brainwashing“ die meisten sowieso von falschen Voraussetzungen ausgehen? Wie ich das einschätze, wählen Sie als Herausgeber auch CDU, SPD oder Grüne. Das ist das Problem! Warum gibt es so viele Nicht-Wähler? Das wurde in ihrem Magazin ja auch angesprochen. Nicht wählen sehe ich auch nicht als Option, aber ist es eine Option, Splitter-Parteien zu wählen, die sowieso keine Chance haben? Nun ja, darüber könnte man noch endlos weiter debattieren …
Nun noch zu Elizabeth Debold, Ihrer „Gender-Spezialistin“: Immerhin ist ihr Artikel einigermaßen differenziert. Man sollte sich einfach darüber klar sein, dass Quote immer mit Macht zu tun hat und nicht mit Gleichberechtigung. Gleichberechtigung heißt nicht, dass Frauen in allen Bereichen so sein müssen wie Männer. Das ist linke Ideologie und hat nichts zu tun mit Gender-Forschung.
Frau Debold schreibt: „Doch die Kräfte in der Kultur, die unsere Identität formen …“
Wir sollten berücksichtigen, dass seit der Studenten-Revolte in den 70er Jahren (ich war damals auch dabei) sich diese Ideologie sozusagen als Dogma verbreitet hat. Ich weiß, dass in den darauffolgenden Jahrzehnten überall gelehrt wurde, dass die geschlechtliche Identität nur ein soziales Konstrukt wäre. Nach linker Ideologie sind alle Menschen gleich bzw. sollten es sein. Es ist befremdlich, dass diese Ideologie nie wirklich infrage gestellt wurde, aber links war eben nach dem nationalsozialistischen Debakel „in“. Entsprechend sahen auch frühere „Forschungen“ zur Gender-Frage aus. Viele Jahrzehnte war der Uni-Betrieb links geprägt – teilweise heute noch. Wenn heutzutage eine Frau Eva Hermann äußert, dass sie es gut findet, dass Frauen sich primär um ihre Kinder kümmern, wird sie sofort als politisch rechts abgestempelt und medienmäßig an den Pranger gestellt.
Ich finde es befremdlich und sogar gefährlich, wenn Ideologie über Realität gestellt wird. Ich habe selbst Psychologie studiert, und ein Großteil meiner Freunde sind Psychologen/Innen oder in anderen Heilberufen tätig. Jeder von uns hat Erfahrungen mit Frauen, die teilweise beruflich recht erfolgreich sind, aber Schwierigkeiten mit ihrer Hingabefähigkeit haben. Auch in größeren Seminaren (nicht die eigenen) hatte ich entsprechende Erfahrungen. Ich weiß, dass es in Berlin immer wieder psychologische Gruppen gibt mit Themen wie „Zurück zur Weiblichkeit“ oder „Die Kraft des Weiblichen“.
Warum gibt es in Großstädten immer mehr Single-Haushalte? Warum gehen Ehen immer schneller kaputt? Für mich hängt das ganz klar mit dieser Forderung zusammen, dass Frauen in allen Lebensbereichen mindestens so stark sein müssen wie Männer. Frauen haben eine andere Stärke als Männer – die muss nicht gleich sein! Frau Debold sollte sich einmal Gedanken über die Konsequenzen dieses Gleichheits-Wahns machen – natürlich ist er nicht.
Aufgrund des anspruchsvollen Inhalts wenden Sie sich natürlich an ein intellektuelles Publikum. Es fällt mir aber schon auf, dass das Thema „Liebe“ so gut wie nie angesprochen wird. Wenn ein Mann seine Frau wirklich liebt, wird er alles tun, um sie nach Möglichkeit glücklich zu machen und umgekehrt genauso. Dazu gehört auch Demut, Fühlen- und Sehen-Können. Kann es nicht auch so gehen?
Subtilität und Gefühl gehen in unserer Zeit verloren. Vielleicht ist das der Tribut, den wir an das „Wassermann-Zeitalter“ zu zahlen haben. Meine Welt ist das nicht.
Brainwashing der Medien über das, was läuft, und Brainwashing bezüglich des Gender-Mainstreaming. Ich wünschte, Sie würden da etwas aufwachen. Vielleicht ist es in Ihrem Sinne aber sinnvoller, sich jenseits übler Realitäten alternativ zu betätigen. Jedenfalls gab mir Ihr Magazin bisher immer Mut und Hoffnung. Danke!

Michael Gebauer, per Email







ANZEIGEN