Aufstand für das Leben


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EurichEin Gespräch mit Prof. Claus Eurich
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„Ich halte den Schmerz darüber, was unsere Gattung mit der Erde und mit sich selbst macht, wie sie ihr Potenzial wegschüttet, nicht mehr aus. Die Besinnungslosigkeit, mit der wir mit anderem Leben umgehen, es verdinglichen und dann vernutzen.

Für mich ist die Zeit, in der wir leben, ein ganz außerordentlicher Kairos-Moment. Kairos-Momente sind günstige Zeitpunkte für eine Entscheidung; Momente, in denen die Ewigkeit in die Zeit einbricht und die eine neue Möglichkeit enthalten. Lassen wir diese Momente ungenutzt verstreichen, ist die Gelegenheit vorbei. In diesem Kairos-Moment, den wir jetzt erleben, zeigt sich, ob wir die nächste Spiralbewegung in unserer Evolution schaffen oder ob wir uns in den Abgrund stürzen. Für beides gibt es Anzeichen, für das zweite mehr als für das erste. Bei allen Projekten der Hoffnung, die wir im Moment auf der Erde zweifellos haben und über die man einfach nur glücklich sein kann, ist es wichtig, an diesen unglaublichen Todesenergien, an diesen destruktiven Energien, die da sind, nicht vorbeizusehen.“ (Claus Eurich)

Prof. Claus Eurich lehrt Ethik und Kommunikation an der TU Dortmund. Er ist einer jener Menschen in Deutschland, die seit vielen Jahren ihr spirituelles Leben mit einem aktiven Engagement für eine Welt verbindet, die von extremen Krisen erschüttert wird. Claus Eurich ist aber auch jemand, der an die Kraft des Visionären glaubt, auf ein „lichtvolle“ Sichausrichten“ auf das Mögliche und Machbare.

Thomas Steininger spricht mit Claus Eurich über sein neues Buch „Aufstand für das Leben“
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2 Gedanken zu “Aufstand für das Leben

  1. Danke! Es unterstützt mich darin, weiter zu machen und mich weiter zu engagieren.
    Gertrud

  2. Richtig: Hier ist wirklich jeder einzelne gefragt, konkret etwas zu tun! Doch wie sieht aktuell die Bilanz aus? Kennen Sie jemanden, der seinen Status aufgegeben hat, um mit ganzer Kraft der Natur konkret etwas zurück zu geben? Wer verzichtet auf ein Bauvorhaben und hegt und pflegt einen naturnahen Garten? Wie viele spirituelle Lehrer verzichten aus Naturliebe auf internationale Flugreisen und den Thrill neuer Publikumskreise? Von Wissenschaftlern, Politikern, Unternehmern und Touristen ganz zu schweigen. Wie viele Menschen nehmen es auf sich, nicht nur vegan zu leben (Denn es gibt keine Alternative „vegetarisch“, wenn ich aus Liebe verzichte. Wie könnte die vergewaltigte, von ihren Kälbchen zeitlebens getrennt, in einem dunklen Stall untergebrachte Milchkuh für ein besseres Leben stehen als das Mastschwein?), sondern auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten pflanzliche Nahrung selbst zu erzeugen?
    Ich bin der Meinung, dass wir erst einmal ehrlich Bilanz ziehen und unsere Schatten sichtbar machen müssen, bevor es auch nur die Ahnung einer Transformation in Richtung Wertschätzung des Lebens an sich geben kann. Diesen Wahrheiten muss erst einmal Raum gegeben werden, bevor gleich zum nächsten schönen Fortschrittsgedanken geeilt wird, auch um sich wieder „besser“ zu fühlen. Ja, es schmerzt ungeheuerlich, ehrlich und wahrhaftig zu sein.
    Und: Wir sind noch weit entfernt davon, die Konditionierung des Anthropozentrismus hinter uns zu lassen. Ohne diese Hingabe ans Leben gibt es jedoch kein Überleben.

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