Das Ende der Megamaschine


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Das Ende der Megamaschine
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Thomas Steininger im Gespräch mit Fabian Scheidler
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Die ökologische Krise des Planeten schreitet trotz aller Klimagipfel ungebremst voran. Es scheint auch keine nachhaltigen Antworten auf die weltweiten Verschuldungskrisen zu geben und die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Die wachsende Instabilität unserer Zeit versteht Fabian Scheidler in seinem neuen Buch als einen „Niedergang der globalen Megamaschine“. Ihre jahrhundertelange Orientierung auf unbegrenzten Wachstum stößt heute an die natürlichen Grenzen des Planeten Erde. Deshalb wird es, so Fabian Scheidler, auch keine technologischen Lösungen für unsere globalen Krisen geben.
Wir müssen, so Fabian Scheidler, die globale Megamaschine kontrolliert zum Stillstand bringen, auch wenn man über Jahrhunderte gewachsene komplexe Systeme nicht so einfach umbauen kann. Thomas Steininger spricht mit Fabian Scheidler in Radio evolve über die Megamaschine, ihr Ende und eine neue Form von Zukunft.





Ein Gedanke zu “Das Ende der Megamaschine

  1. Lieber Thomas Steininger,
    vielleicht wäre es hier noch klar zu stellen, dass die „Errungenschaften“ der Moderne (vor allem der „Freiheit“ – Freiheit von was, von wem?) schlichtweg nicht nötig gewesen wären, wenn die systemischen Kräften der Geld-Gier-Haben-Status-Ausbeutungs-Gesellschaft – die Fabian Scheidler als „Megamaschine“ bezeichnet – sich nicht entwickelt hätten.
    Hätten wir Menschen die Ebene des Seins für die Ebene des Habens nicht verlassen, hätten wir weiterhin in Demut im Einklang mit unserer Umwelt gelebt und auf natürlicher Weise mit einander kooperiert, dann hätten wir auch keine „Freiheit“ und „Rechte“ gebraucht …
    In meinem Empfinden ist der „soziale Fortschritt“ zwar in der Tat eine Folge der „Megamaschine“, allerdings würde ich diese Folge, im Sinne der spirituellen Entwicklung unserer Spezies, als Immunreaktion zu einem tödlichen Erreger qualifizieren.
    Klar können bewusstseinsfähige Wesen, wie der Mensch sein sollte, im Stande aus Fehler zu lernen. Die Frage ist jedoch, ob es _unbedingt_ NUR aus Fehler gelernt werden kann und muss und ob dafür die Fehler als _unbedingte Notwendigkeit_ angesehen werden sollten.
    Bedenken wir, dass zurzeit, im spirituellen Sinne, die zu beobachtende Entwicklung wieder zu einer Haltung führt, die von den allen Ur-Völkern (Nord-Amerika, Australien, Amazonas, Polarregionen) schon immer gelebt wurde … und diese Völker kennen traditionell keine „Demokratie“ und lebten schon immer in einer natürlichen „Freiheit“. Wiederrum klar: nicht perfekt und entwicklungsfähig – aber immerhin viel weiter, als der aktuelle allgemeine Stand der Bewusstsein der Menschheit. Warum haben wir uns nicht von diesem Stand weiterentwickelt und, als Spezies, , stattdessen gewählt den zerstörerischen Fehler der „Megamaschine“ zu machen? Nur um einige Tausend Jahren zu verlieren und _eventuell_ daraus zu lernen?
    Die Frage aus meiner Sicht ist nicht, ob die „Megamaschine“ auch eine positive Entwicklung der menschliche Spiritualität ermöglicht hat, sondern warum der Mensch in seiner spirituelle Entwicklung den tiefen Tal der „Megamaschine“ durchschreiten musste, um am Ende, eventuell !, wieder dorthin zu gelangen, wo er, zugegeben auf einer anderen Ebene des Bewusstseins, bereits früher schon mal gewesen war …
    Der Weg ist eine Spirale und diese Umrundung passierte gerade tief absteigend, um, eine erschütternde Erfahrung reicher, wieder am Ausgangspunkt zu gelangen. Sind wir jetzt, dadurch, im Stande die Verbindung zu dem was IST wieder zu erkennen und unseren Weg weiterzugehen? Und haben wir, als Spezies auf diesem Planeten, noch genug Zeit dafür?
    Herzlich
    Cristian Dodita

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