Das Ende der Postmoderne


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Thomas Steininger und Nadja Rosmann im Gespräch
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Die Postmoderne hat die Kultur in den letzten 50 Jahren tief greifend verändert. Aber was ist aus dem revolutionären Geist dieser Aufbruchszeit geworden? Welchen Aufbruch brauchen wir heute – und was braucht er von uns? Dieses Thema beschäftigt die neue Ausgabe des evolve-Magazins.
1968 – Vor 50 Jahren gewann eine Bewegung an Kontur, die seitdem unsere Welt und insbesondere die westlichen Gesellschaften radikal verändert hat. Die Hippie-Bewegung, die Studentenbewegungen, die den »Muff von Tausend Jahren« aus rigiden familiären, universitären und gesellschaftlichen Strukturen vertreiben wollten. Und eine philosophische Bewegung, die ausgehend von Frankreich damit begann, alles auseinanderzunehmen, was bis dahin als denkerische Grundlage des Westens galt.
Viele Anliegen der Postmoderne sind heute im politischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Mainstream angekommen oder bestimmen ihn maßgeblich. Gleichzeitig richtet sich zunehmend Widerstand genau gegen diese Überzeugungen der Postmoderne, nicht zuletzt von aufsteigenden populistischen Bewegungen.
Angesichts dessen schien uns das 50-jährige Jubiläum von 1968 ein guter Zeitpunkt, um innezuhalten und einen Blick darauf zu werfen, wohin uns der kulturelle Impuls der Postmoderne gebracht hat. Was seine Errungenschaften, aber auch seine Fehlschläge und Grenzen sind. Und was ein möglicher weiterer Schritt in unserer kulturellen Entwicklung sein könnte.
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