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Integral leben und die Perspektive des zweiten Gesichtes Gottes

Aus der Einladung: “Dies ist die zweite Woche, die wir, anschliessend an das Webseminar mit Ken Wilber und Andrew Cohen dem Thema der drei Gesichter Gottes widmen. Wie sieht eine Beziehung zum Absoluten in einer Ich-, einer Du- oder Es- Perspektive aus? Wie lebt man diese Perspektiven?

Nachdem wir letzte Woche über die Ich- Perspektive gesprochen haben, wechseln wir diese Woche in die Du- Perspektive, in die Perspektive der Hingabe an ein direktes Gegenüber.

Ken Wilber sagt dazu: “GEIST als zweite Person ist das große “Du”, etwas das unermesslich viel größer ist als das, was man selbst in seinen wildesten Träumen sein könnte. Etwas, dem man sich hingibt und ausliefert, dem gegenüber strahlende Erlösung und Dankbarkeit die einzig angemessene Antwort ist, von dem einem aller Segen und alle Güte uneingeschränkt zufließt.” (aus “Der Guru und der Pandit” Dialog, WIE 19)

Die meisten von uns sind direkt oder indirekt von jüdisch-christlicher Religion geprägt, in der dieses 2. Gesicht Gottes eine grosse Rolle spielt. Wie sieht diese Perspektive heute, am Anfang des 21. Jahhunderts aus der Sichtweise einer integralen und evolutionären Spiritualität aus? Was ist das Verhältnis zwischen Hingabe und Nondualität? – Für eine wirklich integrale Spiritualität braucht es alle drei Gesichter Gottes. Erst in der Hingabe erkenne ich jenen Teil in mir, der sich nicht hingeben will, das Ego”