Neue Formen des Zen


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Stefan SchochThomas Steininger im Gespräch mit Stefan Schoch
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Zen ist eine alte spirituelle Praxis – und eine ungewöhnliche: Wie kaum eine andere hat sie sich immer wieder neuen kulturellen Umgebungen angepasst. Als Dhyana hat sie ihren Ursprung im buddhistischen Indien. Als Chan-Buddhismus verband Zen sich mit dem chinesischen Taoismus. In Japan wurde daraus der für uns bekannte Name „Zen“. Hier verband sich Zen auch mit der kriegerischen japanischen Samurai-Kultur. Und Leute wie Allan Watts brachten Zen in den 50 Jahren in die USA und verbanden ihn mit der entstehenden Hippie-Kultur. Zur selben Zeit brachte Graf Dürkheim Zen auch nach Deutschland und schuf eine Synthese aus Zen, christlicher Tradition und der neu entstehenden Körpertherapie.
Stefan Schoch hat, inspiriert von seinem amerikanischen Lehrer Doshin Michael Nelson Roshi, mit Mondo Zen eine neue amerikanische Form des Zen nach Deutschland gebracht, die sich stark mit dem integralen Ansatz Ken Wilbers verbunden fühlt. www.integralzen.de. Thomas Steininger spricht mit Stefan Schoch darüber, wie Zen sich immer wieder neu erfindet und vielleicht gerade deshalb so aktuell bleibt.