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Zum Webcast Ken Wilber/Andrew Cohen – Teil 3: Das dritte Gesicht Gottes

Aus der Einladung:”In dieser letzten Woche der Serie zu den drei Gesichtern Gottes sprechen wir nun über Gott in der ES – Perspektive, dem sogenannten dritten Gesicht oder der dritten Perspektive. Wie wir in den vergangenen Gesprächen zu den zwei weiteren Perspektiven, der des Subjekts, des ICH, und der des Gegenüber, des DU, immer wieder betont haben, ist die Fähigkeit zu dieser Multiperspektive eine sehr junge Entwicklung unseres Bewusstseins. Das Verständnis der Einheit dieser Perspektiven machen die Gotteserfahrung zu einer komplexeren und umfassenderen Erkenntnis, als es in jeder traditionellen Religion möglich war.

Zum dritten Gesicht Gottes schreibt Ken Wilber in seinem Buch Integrale Spiritualität:
…Geist in der dritten Person ist das Grosse Es oder Grosse System, das Grosse Netz des Lebens, die Grosse Vollkommenheit der Existenz selbst, die Ist-heit….GEIST entsteht in der Seinsform seiner dritten Person als weites, unpersönliches evolutionäres System…

Andrew Cohen spricht in seiner Lehre von Evolutionary Enlightenment von der Perspektive der Tiefenzeit:

“Die Entdeckung eines evolutionären Kontextes verändert radikal die Beziehung zu unserer persönlichen Erfahrung mit all Ihren Höhen und Tiefen, Herausforderungen und Erfolgen. Du erkennst einen Kontext der Tiefenzeit, in dem sich Entwicklung über einen langen Zeitraum vollzog — angefangen beim ersten Augenblick, als Etwas aus dem Nichts entstand. So weit wir wissen existierte vor 14 Milliarden Jahren eine Leere, aus der plötzlich ein Impuls hervorbrach, der Energie, Licht, Materie, Leben, Bewusstsein wurde – und letztendlich du selbst. Wenn du dein eigenes Leben in einem evolutionären Kontext betrachtest, bedeutet das, dass du die Anstrengung machst zu sehen, dass jeder Aspekt deiner persönlichen Lebenserfahrung sich in diesem gewaltigen Prozess ereignet…”
Aus dieser Sichtweise des Prozesses möchten wir diese Woche mit Euch sprechen und schöpfen und uns das Potential und die Konsequenzen vergegenwärtigen, die diese Perspektive Gottes für unser Hier-Sein und Mensch-Sein mit sich trägt.”