Der Beitrag der Frauen für eine neue Kultur


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Dorothea WalterThomas Steininger und Dorothea Walter im Gespräch
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Als Performance-Künstlerin hat Dorothea Walter eindringliche Produktionen zu sexualisierter Gewalt an Frauen gestaltet. Als Buchautorin und Therapeutin spricht sie von ihrem Verständnis einer integrativen Macht des Weiblichen als bewusstseinserweiternder Impuls, der zu einer neuen Kultur jenseits aller Einseitigkeiten führt.

Auf ihrer Webseite fanden wir zwei Zitate, die wir hier gern einbringen möchten:

„Die Frauen müssen die Sprecherinnen einer neuen Menschlichkeit werden, die der Versöhnung von Körper und Geist entspringt. Sie sollten sich nicht mit der männlichen Ethik des Konkurrenzdenkens identifizieren. Sich nicht dem Prinzip anschließen, welches den Sieg in der Unterwerfung anderer begründet sieht. Frauen haben traditionell eine gemeinschaftsbezogene Persönlichkeit kultiviert, die am Erfolg des anderen teilnehmen konnte, anstatt diesen lediglich als Bedrohung des eigenen Erfolges zu betrachten.“
Tsültrim Allione

„So wie das männliche Prinzip einst das Bewusstsein aus dem … Matriarchat herausgeführt hat, muss heute das weibliche Prinzip helfen, das Bewusstsein aus dem Patriarchat zu erretten. … Der neue Mensch wird zentaurisch sein, das heißt, Körper und Geist sind vereint und nicht dissoziiert – also ein Mensch mit einem ganzheitlichen Körper. Auf diesem Weg dorthin müssen die Frauen die Führung übernehmen, da unsere Gesellschaft bereits maskulin angepasst ist. Das Patriarchat hat seine notwendige Zwischenfunktion erfüllt. …“
Ken Wilber

Diesen Donnerstag spricht Radio evolve mit Dorothea Walter über den Beitrag der Frauen für eine neue Kultur.





Ein Gedanke zu “Der Beitrag der Frauen für eine neue Kultur

  1. vielen lieben dank, an alle die sich an diesem gespräch beteiligt haben.
    besonderen dank an dich dorothea,
    dass du den gedanken des ganz sein wollens, als eine ursache für gewalt an frauen, aufgeführt hast.
    dieses bestreben führt uns unweigerlich zu unserem kleinsten gemeinsamen nenner. wir sind mensch. menschsein ist auch gleichzeitig unser größter gemeinsammer nenner, aufgefaltet in unter anderem weiblich und männlich/mann und frau. innerhalb des jahrtausende alten ungleichgewichts, welches die patriarchalische grundhaltung der fast gesamten menschheit, institutionalisiert hat, ist es nun fast unmöglich geworden, diese fassetten an und in und um uns klar zu erkennen und somit zu leben und ihre potentiale zu entfalten, für ein gemeinsames menschsein.
    das unterbewusstsein weiß sehr wohl um die besonderen qualitäten, der beiden aspekte von mänlich und weiblich. auf den mann bezogen ergibt sich dadurch das dilemma, dass er einerseits die große kraft der frau, die ihm durch seine gesellschaftlich aufgezwungene männliche brille, wie „macht haben wollen“ erscheint, wahrnimmt und somit seine anscheinend eigenen defizite. er fühlt sich schuldig und klagt gleichzeitig die frau an, dass sie ihre stärke nicht nutzt, jedenfalls nicht im männlichen sinne.
    der weg zum zueinander führt über unser körperbewusstsein hinein in das wahrnehmem des göttlichen in uns. dies ist vorallem die aufgabe an uns frauen. weck die männin in dir. ich glaube, die große aufgabe, die wir frauen aktiv zu meistern haben ist, unseren inneren männlichen gott zu aktivieren und uns von diesem lieben zu lassen. durch diesen akt der ganzheitlichen selbstliebe erschaffen wir innerlich unseren tempel als kraftvolle heimat und nach aussen eine art aura, die gleichzeitig ein schutzschild, als auch projektor darstellt. das „böse männliche“ wird von diesem schild absorbiert, verstanden und verwandelt. bei dem was wir aussenden haben wir immer das idealbild des mannes vor augen und mit geduld und liebe werden unsere träume, angefangen bei gleichberechtigung bis hin zu einer neuen kraft, die nur aus zusammenwirken von mann und frau erschaffen wird, wahr.

    alles liebe
    antje

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